[Tutorial] Freistellen (während & nach dem Shooting)

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[Tutorial] Freistellen (während & nach dem Shooting)

Beitragvon warranty » Sa 20. Feb 2010, 23:29

Wenn sich keine passende Location bietet, dann werden bei Model- und Produktfotografie die Motive oft freigestellt.

Doch wer sich schon einmal daran probiert hat der weiß, dass das gar nicht so einfach ist, vor allem wenn schon das Ausgangsmaterial nicht optimal ist. Wie sich das vermeiden lässt oder aus einem schwierigen Bild trotzdem noch gute Ergebnisse herausgeholt werden können, möchte ich hier zeigen.

Übersicht:

1. Freistellen während dem Shooting
a) der optimale weiße / schwarze Hintergrund
b) Farbverläufe und Spots
c) Unterbelichtetes Motiv

2. Nachträgliches Freistellen per Photoshop
a) geradlinige Motive
b) Haare und Fell
c) Freistellen vollenden


1. Freistellen während dem Shooting

a) der optimale weiße / schwarze Hintergrund

Wer einen reinweißen Hintergrund möchte, der muss mit Gegenlicht agieren, denn nichts anderes ist ein "#FFFFFF"-Hintergrund: überbelichtet. Genau das Gegenteil davon ist ein schwarzer Hintergrund: unterbelichtet.
Also muss eine Situation mit deutlichen Helligkeitsunterschieden geschaffen werden, denn das Motiv soll ja in jedem Fall richtig belichtet werden.

Bei der weißen Variante bieten sich viele verschiedene Varianten.
Die preisgünstigste Möglichkeit bietet sich vor allem bei kleinen Produkten: weißes Papier oder Pappe. Dazu wird das Papier gebogen und die horizontale Fläche einfach am Tisch / Boden mit dünnem (transparentem) Klebeband befestigt während die vertikale Fläche eine Stütze oder Ähnliches benötigt. Wichtig ist, dass das Papier nicht geknickt wird und der gebogene Teil somit einen Rundhorizont bildet.
Bei der Ausleuchtung ist nun auf ein möglichst Schlagschattenloses Ergebnis zu achten. Indirektes Licht und Diffusoren mindern solche Schatten ab, verhindert werden können sie aber nur durch die korrekte Stellung der Lichtquellen.
Für stark spiegelnde Gegenstände ist zudem ein Rundumbau notwendig, damit sich im Gegenstand nicht das gesamte Studio abbildet.

Für größere Pordukte oder Modelfotografie werden Stoffwände oder spezieller Hintergrundkarton verwendet.
Stoff ist meist eher teuer und wirft gerne Falten, dagegen ist ein Karton nicht waschbar und somit fleckenempfindlich.
Egal für welche Methode man sich entscheidet, man braucht viel Licht, welches direkt auf den Hintergrund gerichtet sein muss und schwächeres, diffuses Licht, welches das Motiv ausleuchtet (Führungslicht). Sprich es werden mindestens 3 (am Besten identische, da sonst die Gefahr von Mischlicht besteht) Lichtquellen benötigt, was je nach Beleuchtungsart teuer werden kann.
Wer Schatten auf jeden Fall vermeiden möchte, der greift zu einem selbstleuchtenden Hintergrund, z.B. ein Blitz mit großer Softbox.

Für den schwarzen Hintergrund sollte der Hintergrund möglichst wenig Licht abbekommen. Das System mit Papier, Pappe, Stoff oder Karton ist hingegen das Selbe (nur eben in schwarz). Optimal sind hier Lichtsetups, bei denen das Licht ausschließlich von der Seite kommt und somit gar nicht auf den Hintergrund gelangt. Ähnlich verhält es sich bei Licht von weit unten oder oben. Da diese Beleuchtung meist starke Schattenbildung auf dem Motiv zur Folge hat, muss trotzdem auch mit frontalen Lichtquellen gearbeitet werden. Damit diese möglichst wenig Licht auf den Hintergrund werfen, sollte der Abstand Model Licht wesentlich geringer sein als der zwischen Model und Hintergrund.

Aber egal ob schwarz oder weiß, das Motiv sollte immer einen gewissen Abstand zum Hintergrund wahren und die Blende tendenziell eher weit offen sein, damit evtl. Falten, Oberflächenstrukturen oder durchscheinende Elemente möglichst im Unscharfen verschwinden.

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b) Farbverläufe und Spots

Monotone Hintergründe wirken eher nüchtern, steril und tragen wenig zur Bildaussage bei.
Um dem Hintergrund trotz fehlender Struktur eine Bedeutung zukommen zu lassen kann hier mit Licht und Schatten aber auch mit Farben gespielt werden.
Um eine Art Spotlight am Hintergrund selbst oder auch auf das Motiv zu setzen muss eine weitere Lichtquelle von direkt oder leicht schräg oben gesetzt werden. Dazu muss das Licht aber etwas gebündelt sein, entweder durch Lichtklappen (wie man sie von Videolichtern kennt) aber auch ein selbstgebastelter, einfacher Papprohraufsatz führt zum gewünschten Ergebnis.

Farbe würde auch Abwechslung bringen, jedoch sind die meisten Hintergünde homogen, also muss farbiges Licht her. Dazu werden die den Hintergrund anleuchtenden Lichter einfach mit unterschiedlichen, farbigen Folien bestückt.
Bei weiblichen Models ist auch das Haarlicht sehr beliebt, was nichts anderes ist, als ein Gegenlicht, was aber selbst entweder direkt hinter oder leicht seitlich steht und somit nur das beleuchtete, glänzende Haar zu sehen ist.

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c) Unterbelichtete Motive (Persönlicher Favorit!)

Diese Technik eignet sich besonders, wenn schon während (bzw. vor) dem Shooting klar ist, dass der Studio-Hintergrund nicht bleiben soll und an dessen Stelle ein anderes Photo rücken soll, aber schwierig freizustellende Teile wir Haare, winzige Details oder halbtransparente Stoffe abgelichtet werden sollen.
Es geht darum zwei Auslösungen zu machen, die Erste korrekt belichtet ohne irgendwelche Einschränkungen was die Lichtführung betrifft. Beim zweiten, direkt darauf folgenden Bild fällt das komplette Licht, welches das Motiv beleuchtet weg, einzig und allein der Hintergrund wird beleuchtet, so dass der im Optimalfalls reinweiß und das Motiv tiefschwarz ist.
Da der größte Teil der Arbeit während des Fotografierens geschieht ist der Arbeitsaufwand in Photoshop denkbar kurz.
Diese Methode ist bei Nutzung von Equipment von Hensel, schoepe und Nikon auch unter dem Namen "freemask" bekannt.

1. Die Hauptüberlegung ist das Lichtsetup: Wie kann ich zwei Bilder von einem Motiv machen, die sich in ihrer Position nicht unterscheiden aber unterschiedlichen Belichtungen aufweisen?
Bei statischen (sich nicht bewegenden) Motiven ist die Antwort recht simpel: Der gleiche Aufnahmestandort wird durch ein (stabiles) Stativ gesichert, wie viel Zeit zwischen dem ersten Bild verstreicht ist dabei sekundär und somit bleibt genügend Zeit, das Lichtsetup von Hand zu ändern.
Bei sich bewegenden Motiven (selbst wenn das Model gut stillhalten kann) ist die Zweit zwischen der ersten und der zweiten Auslösung extrem kurz zu halten (damit z.B. die Haare im ersten Bild nicht anders wehen als im Zweiten oder ein Auge nicht doch gezwinkert hat). Das bedeutet: Kamera im Serienbildmodus benutzen (wenn möglich auf zwei automatisch aufeinander folgende Auslösungen einstellen), eine kurze Verschlusszeit wählen und vor allem Lichtquellen mit unterschiedlichen Eigenschaften bezüglich Lichtdauer / Regenerierungsdauer wählen. Bei "freemask" wird dies durch einen Sender auf der kamera und einem speziellen freemask-Studioblitz realisiert, wir greifen hier zu einem anderen, günstigeren Trick: Während die Lichtquelle, welche den reflektierenden Hintergrund anstrahlt nur eine sehr kurze oder gar keine Aufladezeit benötigt (Blitzleistung drosseln oder Dauerlicht), benötigen die Blitze, welche für die Motivausleuchtung zuständig sind, sehr lange um ihre Kondensatoren aufzuladen (1 Sekunde sollte reichen), was z.B. bei (nahezu) voller Blitzleistung der Fall ist und somit zu einem dunkeln Motiv und einem hellen Hintergrund führt (evtl. muss das Führungslicht z.B. durch dicke Diffusoren abgeschwächt werden, damit es trotz voller Leistung das Motiv beim ersten Bild nicht überbelichtet).
Man macht sich also den vermeindlichen Nachteil von externen Systemlitzen zum Vorteil.
2. Wichtig ist zudem, dass durch Lichtschlucker, schwarze Stellwänder oder schwarzen Karton das Streulicht vom Hintergrund abgefangen wird, damit es nicht doch auf die Vorderseite des Motivs gelangen kann.
Dabei sollte das Licht, welche den Hintergrund anstrahlt möglichst gleichmäßig den Hintergrund des Bildausschnitss ausleuchten, ohne dabei so sehr überzubelichten, dass Teile des Motivs "angefressen" werden.
3. Wenn nun die entsprechenden Bilder auf der Speicherkarte liegen, dann beginnt man in Photoshop, das zweite, also das motivseitig unausgeleuchtete Foto zu bearbeiten. Man wechselt in die Kanal-Palette und wählt - falls es Unterschiede geben sollte - den Kanal mit dem größten Kontrast zwischen Motiv und Hintergrund. Dieser Kanal wird nun durch Drücken von Strg + L einer Tonwertkorrektur unterzogen. Dabei werden die Regler von der rechten und linken Seite langsam Richtung Mitte gezogen, so dass helle Teile noch weißer und dunkle noch schwärzer werden, ohne dass jedoch feine Strukturen verloren gehen.
4. Durch einen Klick auf den Kanal als Auswahl-Button Bild übernimmt Photoshop den wichtigsten Teil unserer Arbeit: Die Auswahl. Diese Auswahl muss nun noch über Auswahl > Auswahl speichern für das zweite Bild verfügbar gemacht werden (Name: leer lassen; Vorgang: Neuer Kanal).
5. Nun wird das eigtl. korrekt belichtete Bild geöffnet, die gespeicherte Auswahl über Auswahl > Auswahl laden wieder herangezogen. Nun kann mit dem Verschieben-Werkzeug Bild auf jedes beliebige Bild gezogen werden. Fertig.



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2. Nachträgliches Freistellen per Photoshop

a) geradlinige Motive

Sehr geradlinige, klar konturierte Motive sind meist technische Gegenstände oder Lebensmittel. Hier kann selbst bei schlecht freigestellten Bildern schnell ein gutes Ergebnis gelingen.

1. Dazu benutzen wir in Photoshop das Zeichenstift-Werkzeug Bild und wählen "Pfade" Bild aus.
2. Nun wir ein Punkt zwischen Motiv und Hintergrund per Klick gewählt, sowie ein zweiter, der auch auf dieser gedachten Grenzlinie zwischen VG und HG liegt, hält die Maus aber gedrückt und zieht somit einen Bogen. Wenn der Bogen zur Form des Motivs passt loslassen und durch einen Klick + gedrückter Alt-Taste auf den entstandenen Mittelpunkt den Pfad-Abschnitt beeden, denn sonst würde der Pfad automatisch die Krümmung des vorherigen Abschnitts bekommen.
Hierbei ist wichtig: auch wenn ein Abschnitt gleichfömig oder gar gerade aussieht: meistens sind sie es eben doch nicht, deshalb lieber mehr Pfad-Abschnitte als zu wenig verwenden.
3. Wenn das Objekt komplett mit Pfaden umzogen ist wird er durch einen Klick auf den Ausgangspunkt geschlossen und durch einen Rechtsklick in die Form hinein per "Auswahl erstellen" zur Auswahl konvertiert (Rendern: 0,5-2Pixel).
4. Nun wird diese Auswahl durch die Tastenkombination Umschalt + Strg + I umgekehrt. Somit ist nun der Hintergrund ausgewählt und wir können mit dem Radiergummi-Werkzeug Bild mit einem großen Pinsel den gesamten Hintergrund mit ein paar Pinselzügen transparent machen (Pinsel je nach Bildgröße > 500Px; aber auf jeden Fall 100% Deckkraft). Das Motiv bleibt durch die Asuwahl unberührt.
5. In meinem Beispiel müssen die Schritte 2-4 wiederholt werden, das zwischen den Beinen der Puppe auch noch Hintergrund erscheint.
6. Wenn nun der gesamte Hintergrund transparent ist muss nun der gesamte Hintergrund in die Auswahl, was bei einem mehrteiligen Freistellen wie im Beispiel einfach durch einen Klick bei gehaltener Strg + Alt-Taste auf die Ebene im Ebeben-Dialog geschieht. Anschließend wird die Auswahl wie in Schritt 4 umgekehrt.
7. Nun kann ein neues Hintergrund eingefügt werden. Dieser kann entweder als schon vorbereitete Ebene unterhalb der aktuellen Ebene eingefügt werden (der Hintergrund wir dann an den vorhin transparenten Stellen sichtbar) oder mit einem einfachen, reinen Weiß gefüllt. Dazu setzen wir die Vordergrundfarbe auf #FFFFFF und füllen die Hintergrund-Teile der Auswahl durch Drücken von Alt + Zurück (Backspace) mit dieser. Alternativ sind Auch Farbverläufe mit dem Verlaufswerkzeug denkbar.
8. Um dem Motiv noch eine gewisse räumliche Anmutung zukommen zu lassen, kann die Figur wie in Schritt 6 ausgewählt, per Strg + T um 180° gedreht, durch Abmindern der Deckkraft im Ebenendialog (auf 25-40%) verblasst und durch Überlagen mit einem von Transparenz in Weiß-Verlauf mit zunehmender Entfernung zum Originalmotiv abgeschwächt werden. Dies ergibt diesen wie auf Eis oder Glas spiegelnden Effekt.

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b) Haare und Fell

Egal ob Menschenhaar, Tierfell oder Federn: Alle haben sie eines gemeinsam: Sie sind sehr fein und unmöglich frei Hand freizustellen. Deshalb arbeiten wir hier mit den einzelnen Kanälen.

1. Dazu wechseln wir zunächst in den Kanäle-Dialog Bild und deaktivieren bzw aktivieren nacheinander die drei verschiedenen Farbkanäle, immer auf der Suche, welche Ebene den größten (Schwarzweiß) Kontrast zwischen Motiv und Hintergrund bietet.
2. In meinem Beispiel ist das der rote Kanal. Dieser wird nun per Drag & Drop auf das Kanal erstellen Symbol Bild gezogen, damit wir mit einer Kopie weiterarbeiten und das Original behalten.
3. Da dieser Kontrast noch nicht ausreicht, wird der Kopie-Kanal (die Anderen bleiben unberührt) über Bild > Anspassungen > Gradiationskurven bearbeitet. Dabei wird der obere Punkt über den größten Anteil an hellen Pixeln gezogen und der untere Punkt diesem entgegen, so dass sie sich aber nicht überschneiden und noch etwas Platz haben. Genaue Parameter kann ich hier nicht nennen, denn die sind von Bild zu Bild unterschiedlich, Ziel sollte jedoch sein unter möglichst geringem Verlust von einzelnen Haaren das Bild in ein reines schwarz weiß Bild (nahezu ohne Graustufen) zu verwandeln.
4. Um die einzelnen Haare noch feiner herauszuarbeiten benutzen wir das normale Pinsel-Werkzeug Bild und wählen den Ineinanderkopieren Modus. Dazu wechseln wir die Vordergrundfarbe auf schwarz (#FFFFFF) und streichen mit dem Pinsel nun über die Übergänge zwischen Haare und Hintergrund. Somit arbeiten die Haare somit noch deutlicher heraus, da dieser Modus bewirkt, dass graue Stellen schwarz werden. Bei der Vordergrundfarbe weiß würde der Hintergrund noch weißer werden.
5. Nun kann Photoshop die Auswahl übernehmen, in dem durch ein Klick auf den Kopie-Kanal bei gehaltener Strg + Alt-Taste der (weiße) Hintergrund ausgewählt wird.
6. Nun kann der Kopie-Kanal gelöscht werden (Rechtsklick > Kanal löschen), wichtig ist nur die Auswahl, welche erhalten bleibt.
7. Nach dem Zurückwechseln in den Ebenen-Dialog und dem Umwandeln der Hintergrund-Ebene in eine normale Ebene (Doppelklick auf die Hintergrund-Ebene und das sich öffnende Fenster mit OK bestätigen) kann nun mit dem Radiergummi-Werkzeug Bild (Pinsel je nach Bildgröße > 500Px; aber auf jeden Fall 100% Deckkraft) der weiße Hintergrund transparent gemacht werden. Der Vordergrund bleibt auf Grund der Auswahl auch bei darüberstreichen unberührt. Falls die Auswahl auch Bereiche des Hintergrund beinhalten, so einfach die Auswahl nach dem radieren aufheben und mit einer kleineren Pinselspitze die Stellen auch noch zum transparenten Hintergrund hinzufügen (nicht vergessen, danach die Auswahl wieder hervorzurufen und dann die Auswahl per Umschalt + Strg + I umzukehren, es sei denn, man arbeitet sowieso mit einer zweiten, untergeordneten Ebene).
8. nun kann wieder ein Hintergrund nach Wahl eingefügt werden, entweder ein anderes Bild als Ebene unter der Ebene 0 einfügen oder den transparente Teil mit der Tastenkombination Alt + Zurück (Backspace) mit einer ausgewählten Vordergrundfarbe füllen. Ich entscheide mich für einen grau-weiß-Verlauf.
Nach dem Rechtklick auf die Ebene > Auf Hintergrundebene reduzieren ist man fertig.


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c) Freistellen vollenden

Angenommen, es wurden beim Shooting alle Tipps aus der ersten Rubrik berücksichtigt, doch bei genauem Betrachten auf dem PC-Bildschirm ist der Hintergrund nicht komplett schwarz oder weiß, es tauchen auch andere Farbtöne auf. Was tun?
Dafür gibt es mehrere, einfache Möglichkeiten:

1. Tonwertkorrektur / Weißabgleich: Oftmals ist die eingestellte Farbtemperatur der Kamera Schuld und es tauchen ungewollte Farbtöne auf und mindern somit auch den natürlichen Kontrast. Dies kann entweder durch Anpassen der Farbtemperatur in Camera Raw (falls in RAW fotografiert wurde) oder der klassichen Tonwertkorrektur behoben werden. Bei der Farbtemperatur muss einfach nur der Regler zu einem passenden Kelvon-Wert geführt werden, bei der Tonwertkorrektur werden die Regler in allen drei Kanälen an die Mehrzahl der Pixel herangeschoben.
2. Gradiationskurve / Kontrast: Durch ein leichtes Anheben des Kontrasts per Gradiationskurve oder Helligkeit/Kontrast-Regler verschwinden ungewollte Farbtöne, die nicht reinweiß oder reinschwarz sind.
3. Nachbelichten / Abwedeln: Oftmals sind aber auch nur einzlne Stellen im Hintergrund betroffen, diese können durch das Nachbelichter-Werkzeug Bild für dunkle (schwarze) Hintergründe oder dem Abwedeln-Werkzeug Bild für helle (weiße) Hintergünde. Dabei wird jeweils zwischen den Bereichen "Lichter", "Mitteltöne" und "Tiefen" unterschieden, die um einen Prozentsatz an "Belichtung" abgedunkelt bzw. aufgehellt werden sollen.

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Dieses Tutorial erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit, Verfügbarkeit oder Aktualität.
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Zuletzt als neu markiert von warranty am Sa 20. Feb 2010, 23:29.
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