[Review] Nikon D7000

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[Review] Nikon D7000

Beitragvon warranty » Fr 29. Okt 2010, 17:02

Review: Nikon D7000

Seit vielen Monaten habe ich die Gerüchte über die Nikon D90 Nahchfolgerin im Internet verfolgt, nun kann ich sie durch einen Glücksfall sogar vor dem offiziellen Verkaufsstart in Deutschland testen: Die Nikon D7000.
Ob sich die Investition lohnt möchte ich im folgenden Test zeigen.

Übersicht:

1. Technische Daten
2. Produktbilder
3. Anwendung und Leistung im Fotografie-Alltag
4. Fazit



Technischen Daten

Name: Nikon D7000
Sensor: 23,6 x 15,6 mm CMOS
Pixel: 16,2 Millionen
Sucher: 100% Pentaprisma Sucher
Fokus: AF-S (Einzelautofokus), AF-C (kontinuierlicher Autofokus), AF-A (Autoauswahl zwischen AF-S und AF-C), AF-F (kontinuierlicher Autofokus während Live-View), M (manuell)
Fokusmessfelder: 39 (davon 9 Kreuzsensoren)
Empfindlichkeitsbereich: ISO 100-6400, erweiterbar auf Hi1 (~ ISO 12800) und Hi1 (~ ISO 25600)
Bildprozessor: Expeed 2
Bilderrate: max. 6 Bilder pro Sekunde
Video: max. 1920x1080 Pixel bei 24 Bilder/s, H.264/MPEG-4 Komprimierung, bis 20min Länge
Dateiformat (Bild): 14-Bit NEF (RAW) und/oder Jpeg (Basic, Sandard, Fine)
Speichermedium: SD, SDHC, SDXC (2 Slots)
Display: 3,0 Zoll LCD-Display mit 921000 Pixeln und Live-View
Abmessungen (B x H x T): ca. 132 × 105 × 77 mm
Gewicht: 690g ohne Akku und 780g mit Akku
Zubehör: Trageriemen, EN-EL15 Akku, Ladegerät MH-25, USB-Kabel, Audio-/Video-Kabel, Gehäusedeckel, Okularabdeckung, Abdeckung des Zubehörschuhs, Software CD (View NX2), Benutzerhandbuch, Schnellstartanleitung, Garantieschein

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Produktbilder

(Klick aufs Bild für größere Ansicht)

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Anwendung und Leistung im Fotografie-Alltag


Bedienung:
Die D7000 ist angenehm schwer und dick und ist somit auch mehr für Menschen mit längeren Fingern geeignet.
Dabei sitzt sie unten auf dem Handballen auf, der Batteriehandgriff MB-D11 oder ein Ähnlicher wird dies in Zukunft hoffentlich kompensieren.
Das mattschwarze Plastik wirkt hochwertig und langlebig, das Speicherkartenfach lässt sich problemlos mit einem Griff öffnen. Weniger gut gelöst ist meiner Meinung nach der Verschluss des Akkufachs, der zu ziehende Riegel zeigt keinen deutlichen Ausklinkepunkt, der Deckel wackelt im geöffneten Zustand zur Seite und der Akku selbst wird durch einen gesonderten Haken gehalten, was weiteren Aufwand bedeutet und den Fehler im System verdeutlicht.
Selbst die Einsteigerkamera Nikon D60 hat das der Art gelöst, dass beim Öffnen der Akku etwa 1cm weit herausfällt und dann einfach herausgezogen wird, was einen zusätzlichen Handgriff und die Gefahr des Herausfallens des Akkus verhindert.
Der Auslöser sitzt für meine Handgröße gut und hat einen sehr weichen Druckpunkt. Einige könnten sich darüber beschweren, da die Meisten einen knackigen und deutlichen Druckpunkt gewohnt sind ich hingegen finde es angenehm und förderlich wenn es darum geht möglichst verwacklungsfrei auszulösen. Auch die Leiste an Knöpfen "Menu", "WB", "ISO" und "QUAL" haben keinen deutlich spürbaren Druckpunkt und liegen dabei noch relativ tief im Gehäuse drin, was für Grobmotoriker durchaus ein Problem sein könnte.
Das zu entsichernde Wählrad für die verschiedenen Auslöse-Modi bedarf auch etwas Übung, um es intuitiv und sicher zu bedienen. Es ist zwar erfreulich, dass sich Nikon Gedanken um ein evtl. versehentliches Verstellen deieses Rades gemacht hat, die Entsicherung hierfür hätte man aber bestimmt an einen ergonomisch besseren Platz legen können.
Für mich ebenso ungewohnt ist das Stellen der Blende durch das an der Vorderseite angebrachte Rad, ist aber auf Dauer gesehen sicherlich sinnvoll, da beim Drehen des hinteren Rades und dem gleichzeitigen Drückens eines Knopfes meist das Auslösen verhindert und somit in Situationen, in denen schnelles reagieren gefragt ist, evtl. ein gutes Foto verhindert.
Der Autofokusmodus wird über kleinen Knopf auf dem AF/M-Wechsler und dem hinteren Wählrad ausgesucht, die AF-Messfeldsteuerung über den selben Knopf und das vordere Wählrad. Ein einzelnes Messfeld wird über die Navigationstaste angesteuert und durch eine extra Taste darunter gesperrt.
Das beleuchtbare LC-Display zeigt die wichtigsten Paramter an, was somit den 3 Zoll Monitor im Normalfall nur noch für Live-View und Fotos ansehen nötig macht.
Der Live-View Modus wird durch den schon von der D3100 bekannte 2-Zustände-Schalter gestartet, das Filmen durch einen Druck auf den Knopf in der Mitte dieses Schalters.
Während des Live-View-Modus können Gitterlinien oder ein virtueller Horizont eingeblendet werden, was bei der bewussten Bildgestaltung hilft.
Der 100%-Sucher ist ein tolles Feature, wenn es um die genaue Bildaufteilung eines ruhenden Motives geht, was selbst die 800€ teurere Nikon D700 im FX-Format nicht bieten kann.
Die Menüführung ist gemessen am Funktionsumfang übersichtlich geraten und z.B. im Inividualfunktionen-Reiter übersichtlich unterteilt, in dem der Reiter in weitere sechs, farbig unterschiedliche Kategorien unterteilt wurde, die aber ohne ein Zurück ineinanderübergehen und sich dank der Farbe und Beschriftung gut unterscheiden.
Eine interessante Möglichkeit im Menü ist auch, dass man den Akku-Ladezustand genau ablesen kann (in Prozent), die mit der Akkuladung gemachte Bildanzahl und eine Einschätzung des Akkus über die Lebensdauer gegeben wird.


Rauschverhalten:

Der folgende Test zeigt jeweils vier 100%-Ausschnitte aus einem Testbild, dass mit ISO 100 bis Hi 2 (~ ISO 25600) gemacht wurde. Die Rauschreduktion ist im Menü ausgeschalten. Um zu vergleichen, einfach mit der Maus über die Links fahren (onmouseover) und das Bild wechselt zum entsprechenden Testbild:



Ab ISO 6400 ist ein schlagartiger Anstieg des Rauschens zu erkennen, dafür ist alles bis einschließlich ISO 3200 sehr gut zu gebrauchen, selbst für anspruchsvollere Zwecke.
Aber selbst das mit Bildstörungen übersähte Bild von Hi2 und Hi2 haben ihre Daseinsberechtigung, denn lieber ein rauschiges Bild als gar keines.


Weißabgleich:

Der Weißabgleich fällt wesentlich besser als bei meiner alten D60 aus, was wahrscheinlich nicht zuletzt auch am 2.016-Pixel-RGB-Messsensor liegt.
Im kurzen Test habe ich eine Zeitschrift im Licht meiner Deckenleuchten (Glühlampen -> gelb-orangenes Licht) mit automatischem Weißabgleich fotografiert und mir einen eigtl. weißen Teil herausgesucht. Hier der Vergleich mit meiner D60:

Dazu kommt noch, dass die D60 generell den Kontrast anhebt und somit das Ergebnis verfälscht, während sich die D7000 hier erfreulich neutral hält.


Serienbildfunktion:

Nikon unterscheidet hier zwischen den drei Modi "S" für Einzelbilder, "CL" für den Lowspeed-Serienbildmodus und CH für den Highspeed-Serienbildmodus. Im S-Modus wird - egal wie lange der Auslöser gedrückt bleibt - nur 1 Bild gemacht, der CL-Modus lässt sich im Kamera-Menü so konfigurieren, dass entweder 1, 2, 3, 4 oder 5 Bildern pro Sekunde geschossen werden, der CH-Modus lässt den Spiegel kontinuierlich 6 mal pro Sekunde hoch- und wieder runterklappen.
Der Zwischenspeicher der D7000 reicht jedoch nur für 10 RAW, 18 Jpeg-Fine, 28 Jpeg-Normal oder 41 Jpeg-Basic-Dateien, und somit bricht der Serienbildmodus bei RAW-Dateien selbst mit schnelleren Speicherkarten (in meinem Fall San Disk Extreme III 20MB/s) schnell ab. Ich hoffe, dass kommende, schneller schreibende SDXC-Karten hier Abhilfe schaffen, ansonsten könnte man den Verzicht auf das CF-Format durchaus als Nachteil werten.
Mit Jpeg-Basic-Format sind hingegen bis zu 100 Bilder am Stück möglich und selbst dann wäre noch nicht Schluss, wenn Nikon hier nicht eine softwaretechnische Grenze eingebaut hätte, die sich im Kameramenü zwischen 1 und 100 wählen, aber nicht ganz entfernen lässt.
Interessant ist, dass die die Dateien RAW und Jpeg sich auf die zwei verschiedenen Speicherkarten aufteilen lassen und somit schon sortiert sind und auch die Serienbildfunktion minimal beschleunigen, da die Schreibarbeit ja verteilt ist (wenn auch ungleich).


Autofokus:

Nikon hat der D7000 eine AF-Kupplung geschenkt, was das Verwenden von älteren AF-Objektiven ermöglicht.
Im Zusammenspiel mit dem Nikkor 50mm 1.8D ist der Autofokus auch recht flott und treffsicher, nur bei geringem Kontrast des Motivs beginnt das Objektiv zu "pumpen".
Leider tritt dieses pumpen besonders gerne im AF-F Modus auf, was im Live-View Modus aber vor allem beim Videodreh sehr ärgerlich ist. Hier ist AF-S oder sogar das manuelle Fokussieren empfehlenswerter, so lange AF-F noch nicht ganz ausgereift ist.


Akkulaufzeit:

Der neue Lithium-Ionen-Akku EN-EL15 versorgt die D7000 mit 7,0V und hat eine Kapazität von 1900mAh. Laut Nikon genügt diese Kapazität für 1050 Bilder (nach CIPA-Standard) und erst danach muss der Akku wieder in das auch neu designte Ladegerät MH-25 für gut zwei einhalb Stunden. Zusammen mit dem Batteriegriff sollen doppelt so viele Auslösungen möglich sein.
Auch wenn das schwer nachzuprüfen ist, da die Akkudauer stark von der Nutzungsart abhängt (Blitz, lange Standby-Zeiten, Live-View, viel Auftofokus oder manuelles Fokussieren,...) so halte ich diese Einschätzung für durchaus realitätsnah, denn nach 500 Auslösungen (Videoaufnahmen zählen pro Datei als eine Auslösung) und grob geschätzten 80 Stunden Standby habe ich immer noch 55% Ladekapazität. Dabei ist zu bedenken, dass die D7000 wie alle elektrischen Geräte - aber auch auf Grund des niemals ausgeschalteten, oberen LC-Displays - immer Energie benötigt und somit pro Nach ca. 2-3% zu Nichte macht.


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Fazit

Positiv:
+ solide Verarbeitung
+ 100%-Sucher
+ brauchbares Rauschverhalten
+ neutraler Weißabgleich
+ FullHD-Video
+ AF-Kopplung
+ Dual-Slot für Speicherkarten
+ zahlreiche(s) Anschlüsse und Zubehör

Negativ:
- AF-F neigt zum "pumpen"
- suboptimaler Verschluss des Akkufaches
- keine höhere Framerate als 30B/s in Videos möglich
- SDXC-Format momentan noch zu langsam
- teilweise gewöhnungsbedürftige Bedienung

Bild


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Re: [Review] Nikon D7000

Beitragvon Olli Kaos » Mo 1. Nov 2010, 08:26

Da hat der liebe Warranty das Ding kaum in den Händen, schon kommt so ein ausführliches Review. Absolut klasse. Wirklich TOP finde ich deine ISO-Skala.

Mal wieder ein Review was das Gütesiegel "Made by Warranty" verdient :daumen:
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Re: [Review] Nikon D7000

Beitragvon warranty » Mo 1. Nov 2010, 18:09

Danke Olli :)
Ich habe den Test zum Rauschverhalten nochmal in der Durchführung und Präsentation verbessert um ihn aussagekräftiger, objektiver und vergleichbarer zu machen.
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Re: [Review] Nikon D7000

Beitragvon Olli Kaos » Mo 8. Nov 2010, 16:50

So mein Guter, jetzt bin ich aber auch mal auf die ersten motivreichen Bilder mit deiner D7000 gespannt. ;-)
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Re: [Review] Nikon D7000

Beitragvon warranty » Do 11. Nov 2010, 21:14

Die Samples kommen noch, aber wahrscheinlich nicht hier sondern in der Galerie (ein bearbeiter Ausschnitt aus einem Film, gemacht mit der D7000 befindet sich schon auf meiner HP). Muss aber erst einmal Zeit und Anlass dafür finden...

Ich habe gerade etwas seltsames bei meiner D7000 entdeckt:
Und zwar funktioniert bei meinem Sigma 10-20 und meinem Tamron 90mm Makro der AF im Live-View-Modus nicht.
Um genauer zu sein: Der AF bewegt sich in kleinen Schritten voran und schießt nach merhmaligem Antippen des Auslösers über sein Ziel hinaus bis er am Anschlag ist und dort immer wieder anschlägt.
Mit allen Nikkor Objektiven, die ich habe (18-55VR, 55-200VR, AF 50 1.8) habe ich kein Problem.
Habe ich etwas übersehen oder kann es wirklich sein, dass die D7000 im Live-View-Modus keinen AF bei Objektiven von Fremdherstellern unterstützt?
Falls das wirklich ein Fehler von Nikon sein sollte, dann hoffe ich auf einen schnellen Release von neuer firmware, auch wenn das jetzt keine Funktion ist, die ich dauernd bräuchte (benutze lieber den optischen Sucher und beim Filmen ist eh meisten der manuelle Fokus am Zug), dennoch dürfte doch so etwas nicht sein.
Zuletzt geändert von warranty am Do 11. Nov 2010, 21:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [Review] Nikon D7000

Beitragvon Olli Kaos » Do 11. Nov 2010, 21:22

Mh eigenartig. Wobei, ich habe das gefühl bei meinem Sigma 10-20 und Sigma 70 Macro aber auch. Der Fokus liegt immer ein mininmal hinter dem eigentlichen. Das ist bei mir aber nicht nur im Live-View so, sondern auch im optischen. Aber halt auch nicht immer. Meistens klappts, aber halt manchmal auch nicht. Wenn das bei dir jetzt in ähnlicher Form auch so ist... mh naja hoffentlich ist das mit Firmware wieder behoben.

Wir sollten uns mal auf dem laufenden halten.
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Re: [Review] Nikon D7000

Beitragvon warranty » Do 11. Nov 2010, 21:30

Aber so wie du das beschreibst, klingt das eher nach einer leichten Dejustierung, während dessen bei mir der AF ziellos in der Gegend herum irrt. Und das nicht einfach so, wie wenn zu wenig licht ist oder kein Kontrastpunkt gefunden werden kann, sondern stückchenweise und er zeigt auch immer wieder durch das Aufleuchten in grün des animierten Messfelds an, dass er scharf gestellt hätte, was aber nicht im Geringsten der Fall ist.
Wenn der Spiegel in der normalen Stellung ist und ich durch den optischen Sucher sehe, stellen die Objektive von Sigma und Tamron genauso gut scharf wie die Nikkor.
Deshalb tippe ich hier auf die Firmware...

Mir persönlich wäre das jetzt nicht so wichtig - sieht man ja auch daran wie spät es mir aufgefallen ist - aber eigtl. sollte doch so etwas nicht sein.

Update: Ich habe es gerade noch einmal probiert, und nach einigem rütteln am Sigma Objektiv, funktionierte der AF auch im Live-View-Modus. DasObjektiv hat nämlich im angesetzten Zustand ein klein wenig Spiel um es nach rechts und links zu drehen.
Beim Tamron habe ich aber keine Stellung gefunden, in der der AF seinen dienst tut.
Jetzt ist die Frage, warum das ohne Live-View keine Rolle spielt?
An meinen ikkor Objektiven kann ich rütteln wie ich will, der AF geht nicht verloren.
Zuletzt geändert von warranty am Fr 12. Nov 2010, 13:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [Review] Nikon D7000

Beitragvon johann t » Do 2. Dez 2010, 06:56

Hallo

Nette(r) Nikon D7000 Review. „Highlight“ war für mich der ISO-Vergleich. Gut gemacht! Was mich in diesem Zusammenhang aber interessieren würde, wie der 14 MP-Sensor der Nikon D3100 bei exakt gleichen Bedingungen abschneiden würde. Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, ob der D3100 Sensor nicht einen Ticke besser ist, als der der D7000. Ungeachtet dessen habe ich die Urlaubs-/Familien-/Freizeitknipse D5000 nach dem Sommer gegen die D3100 getauscht und die 3 Jahre alte D300 gegen die D7000. Und es keinen Moment bereut! Nachzulesen war das an anderer Stelle, was bei den Foren-Admins aber gerne auf Missverständnisse/Ablehnung stößt. Daher keine Quellenangabe! Zurück zum D7000 Review: Danke fürs machen/zeigen...

Johann T

Hier noch ein schnelles Foto aus der D7000. ISO 6400, 2,8/70-200 VR bei offener Blende:

Bild
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Re: [Review] Nikon D7000

Beitragvon warranty » Do 2. Dez 2010, 13:28

Hallo Johann, herzlich willkommen im Forum! :prost:

Den Vergleich zwischen D3100 und D7000 fände ich auf jeden Fall interessant. Hatte mich auch schon gefragt, ob es sich um den gleichen Sensor eben nur mit 2MP weniger handelt oder um einen ganz Anderen.
Wäre er vom technischen Stand der gleiche, so wäre ein minimal besseres Rauschverhalten und geringfügig höhere Schärfe in der 100%-Ansicht zu erwarten.
Also entweder kopierst du du den wichtigsten Teil dieses Vergleichs in einen Post oder du verlinkst ihn eben, so lange es sich nicht um eine kommerzielle oder inhaltich anstößige Seite handelt, habe ich damit kein Problem. ;-)
Auch interessant zu erfahren ist, dass Umsteiger von anderen, älteren, semiprofessionellen Kameras genauso begeistert sind wie ich, der ja vorher noch mit einer D60 unterwegs war.

PS: Das Basketball-Serienaufnahme gefällt mir gut! :daumen: Ist Sportfotografie das dein Hauptbereich? Das haben wir nämlich hier im Forum noch nicht so explizit. Aber auch alle anderen Bereiche sind natürlich interessant.
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Re: [Review] Nikon D7000

Beitragvon johann t » Do 2. Dez 2010, 16:32

warranty hat geschrieben:
Also entweder kopierst du du den wichtigsten Teil dieses Vergleichs in einen Post oder du verlinkst ihn eben, so lange es sich nicht um eine kommerzielle oder inhaltich anstößige Seite handelt, habe ich damit kein Problem. ;-)
Auch interessant zu erfahren ist, dass Umsteiger von anderen, älteren, semiprofessionellen Kameras genauso begeistert sind wie ich, der ja vorher noch mit einer D60 unterwegs war.

PS: Das Basketball-Serienaufnahme gefällt mir gut! (...)


Hallo warranty

Ich bin nach 15 Jahren mit Nikon 1992 zu Canon gewechselt. Seit 1997 fotografiere ich ausschließlich digital, angefangen mit einer 1,3 MP Kodak/Canon EOS 1n/DCS3. Damit begann auch meine Basketball-”Karriere”. Seit der Zeit begleite ich den Bonner Basketballerstligisten mit der Kamera. 2007 bin ich wieder zurück zu Nikon, da ich mit der Canon-Politik der sog. semiprofessionellen Kameras absolut nicht mehr einverstanden war.

Seit 1997 habe ich auch sporadisch als freier Fachautor geschrieben, hier noch ein Überbleibsel der nur 1 Jahr (2001 bis 2002) auf dem Markt befindlichen „digifoto”:

http://www.fisheyelens.de/html/immerschoen.html

Dann gab es auch noch das von mir:

download.knowware.de/spiegelreflex.pdf

Da das Billigheftchen ausverkauft ist, gibt es auch keinen Kommerz mehr - für mich... Bei Problemen damit - bitte einfach streichen!

Was die Basketballerei angeht, bin ich hier vertreten - zwei aktuelle Beispiele:

http://www.telekom-baskets-bonn.de/score/saison2011/bn_hagen/1/index.html
http://www.telekom-baskets-bonn.de/score/saison2011/bn_goe/1/index.html

Aktuell schreibe ich für eine Online-Redaktion. Natürlich hat der Betreiber auch kommerzielle Interessen, deshalb existiert die Seite seit rund 5 Jahren. Da verzichte ich besser auf deren Nennung. Die Seite befasst sich - was für eine Überraschung - mit dem Thema (digitale) Fotografie.

Dort habe ich u.a. über die Nikon D700, die D5000, aktuell über die D3100 und - in Kürze - die D7000 berichtet. Was D3100 und D7000 angeht, wäre ein direkter Vergleich nicht uninteressant. Unbewiesen, ganz, ganz subjektiv scheint der 14 MP D3100 Sensor etwas gutmütiger als der 16 MP D7000 Sensor.

Johann T
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